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letzte Aktualisierung: 02.05.2022

 Sie sind hier: ADFC Usinger Land > Nachrichten > Wehrheim (Einzelnachrichten)
Wehrheim: Bahnhofstraße (Südabschnitt)
Wehrheim
Übersicht: Bahnhofstraße - Südabschnitt (Bahnhof - Mühlweg)
Die grundhafte Sanierung eines Teilabschnitts der Bahnhofstraße im Herbst 2021 ergibt volle Breite für den Autoverkehr und Null Maßnahmen für den Radverkehr. Hier ist ohne nennenswerte Einschränkungen sehr leicht viel mehr für den Radverkehr möglich - auch noch im Nachgang.

Verweise (ADFC-intern):

  • ADFC Usinger Land: Wehrheim > Bahnhofstraße (Mittelabschnitt)
    - in Vorbereitung - mehr voraussichtlich Anfang 2022 -
  • ADFC Usinger Land: Wehrheim > Bahnhofstraße (Nordabschnitt)
    - in Vorbereitung - mehr voraussichtlich Anfang 2022 -
  • ADFC Usinger Land: Usinger Land >
    ADFC-Ausarbeitung zur Anbindung des Usinger Beckens an Rhein-Main
Verweise (extern):
Letzte Nachricht
Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
Parkflächenmarkierung zu Lasten des Bürgersteigs

Ende April hat die Gemeinde in dem hier genannten Bereich der Bahnhofstraße nun Parkmarkierungen auf dem Fußweg aufgebracht. Die Flächen gehen zu Lasten des Fußverkehrs, der hier aufgrund des Bahnhof besonders intensiv ist. Zudem sind Bürgersteige auch immer Wege für Radfahrer, die das 8. bzw. 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben - sowie deren begleitende Erwachsene. Für sie bleiben nur 1,75m übrig.

Sanierter südlicher Abschnitt der Bahnhofstraße mit Blickrichtung Bahnhof
Bahnhofstraße (südlicher Abschnitt) - Zustand 2021-10
Zustand nach neuer markierung Ende April 2022: Einschränkung des Fußverkehrs, weiter nichts für den Radverkehr

Die vorhandene Gehwegbreite von 2,90 Metern (inkl. abgerundeter Bordsteinkante) wurde auf 1,75 Meter reduziert. Dabei ist die Sollbreite für Fußwege auf 2,50 Meter festgelegt. Das lässt sich auch in einem Internet-Portal der Bundesregierung entnehmen:

Wie breit müssen Gehwege sein? Symbol für externen Link (ohne Funktion), Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Die Fahrbahn wäre an dieser Stelle mit 7,50 Metern (Angabe ohne 2x je 0,5 Meter Randstein!) breit genug, um das Parken komplett auf die Fahrbahn zu verlegen - so, wie es sonst in der Bahnhofstraße auch realisiert ist. Die Breite des Gehwegs wird demnach völlig unnötig für ruhenden Verkehr eingeschränkt. Die Einschränkung für den Fußverkehr ist gar nicht notwendig: Ohne Markierungen - so wie es bisher war - könnte auf der Straße geparkt werden, dies ist nicht verboten! Der Platz reicht aus, ohne den fließenden Verkehr einzuschränken.

Die Situation vor der Markierung der Parkflächen ermöglichte genau das: Parken komplett auf der Straße. In der Praxis wurde jedoch regelmäßig rechtswidrig auf dem Bürgersteig geparkt. Diese illegale Praxis hat die Gemeinde nun mit den Markierungen zu Lasten des Fußgängerverkehrs ohne sachliche Erfordernis legalisiert.

Wer genau hinsieht bemerkt, dass die Markierungen nur auf dem Bürgersteig vorhanden sind. An allen anderen Stellen der Bahnhofstraße wird dagegen über längere Strecken komplett auf der Straße geparkt, das ist dort auch so markiert: Mit weißen Markierungen komplett auf der Fahnbahn. Der Grund könnte hier sein, dass die Gemeinde an der Kreisstraße nur für die Bürgersteige zuständig ist und deshalb nur auf den Bürgersteigen neu markieren darf. Damit umgeht es die Gemeinde, den Kreis fragen zu müssen, um die Markierung auch auf der Fahrbahn fortzuführen.

Der ADFC fordert, an dieser Stelle die vorhandene Fahrbahnbreite zu nutzen, um breite Radstreifen im Abschnitt Gerhard-Hauptmann-Straße bzw. Am Mühlberg zu markieren, die das Erreichen bzw. Abfahren vom bzw. zum Bahnhof erheblich erleichtern und sicherer machen würden. Parken dürfte man dann dort nicht mehr - es gibt aber in unmittelbarer Nähe genug Parkmöglichkeiten. Statt dessen wird jetzt von der Gemeinde Wehrheim das Parken an einer Stelle "zementiert", an der eigenlich eine Radverkehrsanlage sinnvoller wäre - noch dazu völlig unnötig zu Lasten des Fußverkehrs bei mehr als ausreichender Fahrbahnbreite zum Parken auf der Fahrbahn.

Soll etwas für den Radverkehr getan werden, wird gerade an dieser Stelle konkret damit argumentiert, dass für vorübergehende Lösungen nichts investiert werden soll - auch keine reinen Fahrbahnmarkierungen. Bei der Parkmarkierung ist klar: Mit der Sanierung der Bahnhofstraße muss die Bahnhofstraße fahrradfreundlicher werden, denn das ist eine Hauptachse für den Radverkehr durch Wehrheim in der Linie Rhein-Main - Saalburg - Wehrheim - Usingen. Die Parkmarkierung ist also nur vorübergehender Art. Solange es um den ruhenden Kfz-Verkehr geht, gilt das gleiche Argument, das gegen Radverkehrslösungen angeführt wird, für jeden gut erkennbar nicht. Die Gemeinde fördert damit nach wie vor den Radverkehr viel zu wenig und setzt vor allem die falschen Prioritäten für eine Verkehrswende. Statt auf ÖPNV (hier in der unnötigen Beschränkung des Zubringerverkehrs zu Fuß zum Bahnhof) und Radverkehr (Radstreifen) zu setzen, wird das Parken von Kfz zu Lasten der umweltfreundlicheren Fortbewegung bevorzugt.
ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-05-02

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Zusammenstellung bisheriger Nachrichten
Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
Koppelung an Weiterführung verteuert und verzögert Sofortlösung

Nach Informationen des ADFC wird eine Lösung an die Weiterführung für Radfahrer über die Bahnlinie hinaus gekoppelt. Dabei soll eine Lösung für die Kastellstraße bis zur Industriestraße gesucht werden. Dadurch ist nicht nur die Klärung komplexer, die Maßnahme wird auch teurer. Die Rede ist von etwa 30 T€. Angedacht ist ein Radweg in der Kastellstraße bis zur Industriestraße auf dem Bordstein unter Wegfall der Parkplätze. Die Bürgersteigbreite gibt das mit 2,7m für einen normalen Radweg her, nur an einer Engstelle sind es aufgrund eines größeren Stromverteilers nur etwa 1,9m. Das ist aber für einen Zweirichtungsradweg, zumal als eine Hauptroute, ohne grundlegenden Umbau bereits absehbar ein Ausschlusskriterium.

ADFC-Kommentar:
Eine Weiterführung über die Bahnlinie hinaus zum derzeitigen Zeitpunkt macht keinen Sinn. Hierfür müsste zunächst geklärt werden, wie es danach weiter zur Anschlussstelle Süd (AS Süd) und zur Saalburg hinauf geht, denn das wird eine der Hauptstrecken vom Usinger Land in das Rhein-Main-Gebiet. Dabei soll eine von den drei Fahrspuren der K725 zwischen Wehrheim und der AS Süd in einen Radweg umgewandelt werden. Unklar ist derzeit, welche Seite das wird. Das hängt an der Lösung im Bereich der AS Süd, denn hier ist noch unklar, auf welcher Seite der K725 man herauskommen wird - es wird derzeit noch - mit ADFC-Beteiligung - über Planungsvarianten gesprochen. Erst wenn das feststeht sollte man entscheiden, wie es ab der Bahnhlinie bis zur AS-Süd weitergeht. Der ADFC ist also nach wie vor dafür, das Stück auf der Bahnhofstraße isoliert und sofort umzusetzen, es muss nur ein Bruchteil von 30 T€ investiert werden. 
[Stefan Pohl]

ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-04-07

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
FDP (u.a. MdL Dr. Stefan Naas) für Zwischenlösung

Bild 02: Gespräch ADFC Usinger Land e.V. (Stefan Pohl) mit Dr. Stefan Naas (FDP, MdL)Zu dem Vor-Ort-Termin vom 25. März 2022 mit Dr. Stefan Naas (MdL, FDP) wurde intwischen eine von der FDP Pressemitteilung herausgegeben, die zu Artikeln in der Lokalpresse (zumindest Taunus Zeitung, Usinger Anzeiger) geführt hat.

Dort spricht sich Herr Naas für eine Lösung aus, auch weil sie ein hervorragendes Parallelangebot im Straßenverkehr darstellt. Ebenfalls dieser Meinung angeschlossen hat sich die FDP in Wehrheim.

Für eine fahrradfreundliche Bahnhofstraße Symbol für externen Link (ohne Funktion),
Taunus Zeitung, 4.4.2022
Für eine fahrradfreundliche Bahnhofstraße Symbol für externen Link (ohne Funktion),
Usinger Anzeiger, 4.4.2022


Auszüge aus den Artikeln:
- Dr. Stefan Naas (MdL,
stefan-naas.de Symbol für externen Link (ohne Funktion)) spricht sich für Zwischenlösung aus: Gutes Parallelangebot
- Klaus Schumann (FDP Wehrheim) hält Vorschlag für gute Zwischenlösung bis zur Komplettsanierung der Bahnhofstraße

ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-04-04

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
ADFC-Kommentar: Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend

In der Bahnhofstraße Wehrheim wird die alleinige Verkehrspriorität des vergangenen Jahrtausends für das Auto fortgeführt: Für den Kraftfahrzeugverkehr werden Straßen trotz bevorstehender Komplettsanierung "zwischen"saniert, während für den Radverkehr das nicht gilt und noch einmal 4-5 Jahre gewartet werden muss - wenn es optimal läuft. Dabei handelt es sich nicht um teure Lösungen, sondern sehr günstige Markierungsarbeiten ohne bauliche Maßnahmen mit großem Effekt für einen Zeitraum von mindestens 4-5 Jahren. Der ADFC findet: Das ist das wenige Geld wert, insbesondere weil für den Autoverkehr für die Sanierung ohne Radverkehrsanlagen sehr viel mehr Geld da ist, dabei die Berücksichtigung des Radverkehrs speziell bei dieser Sanierung trotz vorliegender Beschlüsse ignoriert wurde, die Verbesserung sehr günstig zu haben ist, sogar nachträglich leicht umgesetzt werden kann und keinerlei Einschänkungen für den Kfz-Durchgangsverkehr damit verbunden sind. Wenn gar nichts saniert worden wäre, sähe das ja anders aus, aber so gilt:

VERHEKHRSWENDE GEHT ANDERS, wie es der ADFC Usinger Land schon Ende 2021 bei einer Zwischenbilanz zum Fahrradklima-Test 2020 und den "auf die Straße" gebrachten Verbesserungen die bisherigen Bemühungen bewertet hat (siehe Fahrradklima-Test im Usinger Land).

Für die Bahnhofstraße in Wehrheim gilt:

Das ist wahrlich Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend.

[Stefan Pohl]

ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-04-02

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
Gemeinde lehnt Maßnahmen für viele Jahre ab

Die Gemeinde Wehrheim lehnt jegliche Maßnahmen in diesem Bereich ab mit der Begründung, kein Geld in kurzfristige Zwischenlösungen stecken zu wollen. Es wird auf die geplante Komplettsanierung der Bahnhofstraße 2026/27 verwiesen.

Diese Nachricht erreichte den ADFC zwar vor der Unterbeitung des Erweiterungsvorschlags (siehe Nachricht vom 1.4.2022) war aber nicht nicht gesichtet bzw. zur Kenntnis genommen. Es ist eine politische Entscheidung der Grün-Gelb-Roten Mehrheit, die bei der Kommunalwahl vor einem Jahr die langjährige schwarze Dominanz abgelöst hat: Die Mail wurde als Beigeordneter und Fahrradbeauftragter der Gemeinde verschickt. In einer weiteren Mail am 1.4.2022 hat die Verwaltungsspitze auf den ADFC-Erweiterungsvorschlag unmittelbar reagiert und die Ablehnung mit Verweis auf die Mail vom Vortag bekräftigt.
ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-04-02

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
ADFC-Anliegen findet Unterstützung - Vorschlagserweiterung

Grafik 03: Grünpfeil Radverkehr, VZ 721Bereits einen Tag nach der Unterstützungsbitte an die Gemeinde und Lokalpolitik lag die erste Unterstützungszusage vom ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten vor. Ebenfalls gemeldet hat sich Dr. Stefan Naas (MdL) für die FDP, denn hier gibt es dazu einen inhaltlich exakt passenden, einstimmig angenommenen Kreistagsbeschluss, der die Straßenverkehrsbehörde des Kreises offensichtlich nicht dazu bewegen konnte, sich in dessen Sinne einzubringen.

Am 25. März 2022 fand ein Vor-Ort-Termin zwischen Herrn Naas und dem ADFC statt, auch er wird eine Lösung unterstützen. Anlässlich des Treffens hat der ADFC die Idee einer vorgezogenen Haltelinie entwickelt, die auch Grünpfeile für den Radverkehr in die Straße Am Bahnhof und Köpperner Straße beinhalten könnte.

Knotenbereich Bahnhofstraße / Am Bahnhof / Köpperner Straße
Grafik 02: vorgezogene Haltelinie Radverkehr
ADFC-Grafik 02: vorgezogene Haltelinie mit angedeuteten Grünpfeil-Regelungen zum Rechts- und Linksabbiegen

ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-04-01

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
ADFC wendet sich an Gemeinde und Lokalpolitik

Nach einem zeitlich langwierigen Schriftverkehr mit dem Hochtaunskreis, in der die Straßenverkehrsbehörde zunächst - inhaltlich für den ADFC nicht nachvollziehbar - erklärt, warum sie den Radverkehr bei der Sanierung nicht berücksichtigt hat, auf weitere Nachfrage dann als nicht zuständig erklärt wird (worauf man sich unmittelbar fragen muss, warum eine Behörde, die für eine Veränderungsmaßnahme gar nicht zuständig ist, dafür eine Ablehnung liefert), hat sich der ADFC mit dem Anliegen nun an die Gemeinde Wehrheim und die Parteien/Fraktionen der Kommunalpolitik gewandt.
ADFC-HE-HT-UL-sp, 2022-03-18

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
ADFC fordert: Radverkehrsanlagen nachrüsten!

Die Bahnhofstraße ist auch eine Hauptachse für den Radverkehr. Schon allein für die Fahrt zum Bahnhof Wehrheim lohnen sich Maßnahmen für den Radverkehr. Wir haben es mit einer Fahrbahnbreite von 7,5m und zwei jeweils 0,5m breiten Rinnsteinen zu tun, erst dann kommt der Bürgersteig. Das reicht für richtig breite Schutzstreifen auf beiden Seiten, ohne dass der Verkehr beeinträchtigt wird. Zwar soll die Bahnhofstraße in den nächsten Jahren nochmal komplett umgestaltet werden, aber wenn man schon ein Stück neu macht, das noch dazu in dem betroffenen Abschnitt für Schutzstreifen wunderbar geeignet ist, sollte man das auch umsetzen. Die Fahrbahn nebst Markierungen für Autos hat man ja auch erneuert.

Der ADFC hat sich an den Fahrradbeauftragten der Gemeinde und die Mobilitätsbeauftragte des Hochtaunuskreises gewandt und ist gespannt, was dabei herauskommt. Hier können mit reinen Markierungsmaßnahmen sehr schnell nicht nur deutliche Verbesserungen erreicht werden, es wäre auch ein prominent sichtbares, klares Zeichen pro Radverkehr - und das ohne Beschränkungen für andere Verkehrsarten und äußerst günstig zu haben.

Die Straße hat nach ADFC-Messungen (allerdings etwas weiter in Richtung Wehrheim-Mitte) 7,50m Breite (ohne Rinnsteine, jeweils nochmal 0,5m rechts/links). Realisiert wurde mit der Fahrbahnsanierung eine asymetrische Fahrbahnaufteilung, vermutlich um bei Rückstau ein erleichtertes Vorfahren und Abbiegen nach links in die Köpperner Straße (im Bild im Hintergrund unmittelbar vor dem Bahnübergang) zu ermöglichen.

Sanierter südlicher Abschnitt der Bahnhofstraße mit Blickrichtung Bahnhof
Bahnhofstraße (südlicher Abschnitt) - Zustand 2021-10
Zustand nach Sanierung: volle Breite für den Autoverkehr - nichts für den Radverkehr

Abgesehen davon, dass die vermutete Begründung für einen asymetrischen Querschnitt wohl zumindest auch als fragwürdig einzustufen wäre (denn es kann Gegenverkehr aus der Köpperner Straße Richtung Ortsmitte auch bei geschlossener Bahnschranke kommen!), wurde für den Radverkehr (hier gilt Tempo 50!) gar nichts getan, obwohl das möglich und sinnvoll gewesen wäre.

Die Fahrbahnbreite von 7,5m gibt beim Mindestmaß von 4,5m für Zweirichtung-Kfz-Verkehr ohne Mittelstreifen für jede Fahrtrichtung einen 1,5m breiten Schutzstreifen (oder gar eine richtige Fahrradspur) her. Selbst beim Ansatz, wegen der Bus- und Lkw-Belastung mindestens 4,75m ansetzen zu müssen, wären immer noch 1,35m für jede Seite als Schutzstreifen vorhanden. Davon geht noch die Markierung ab, dafür ist aber der Rinnstein auf jeder Seite von 0,5m noch da, der zum Befahren im Regelfall zwar nicht geeignet ist und folglich nicht mit einbezogen werden kann, aber trotzdem hier sehr vorteilhaft ist. Dafür gäbe es keine asymetrische Fahrbahnaufteilung und im besten Fall auch keinen Mittelstreifen mehr.

Straßenquerschnitt mit möglicher Neuaufteilung
Bahnhofstraße (südlicher Abschnitt) - grobe Schemadarstellung
Maßangaben unverbindlich

Die Lösung wäre nur durch einfache Markierungsarbeiten und Entfernung des Mittelstreifens unmittelbar möglich. Auch wenn eine Umgestaltung der Bahnhofstraße in Zukunft vorgesehen ist, ist es nicht einzusehen, dass bei so einer umfassenden Sanierung mit Aufbringung neuer Markierungen für den Verkehr auf der Fahrbahn nichts für den Radverkehr getan wird, für den das eine Hauptverkehrsachse (bei Tempo 50!) ist.
ADFC-HE-HT-UL-sp, 2021-11-07

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Wehrheim > Bahnhofstrasse (Südabschnitt)
Themeneinführung

Die Bahnhofstraße ist die Hauptverkehrsachse in Wehrheim. Vor dem Bau der Umfahrungsstraße war sie Bundesstraße Richtung Usingen, ist sehr breit und extrem belastet und jetzt nur noch Kreisstraße (K725). Heute hat die Belastung zumindest gefühlt wieder ähnliche Ausmaße wie vor dem Bau der Umfahrung erreicht. Gleichzeitig ist sie die Hauptachse für den Radverkehr, alle Alternativen sind teils deutliche Umwege und nicht geradlinig und ohne zusätzliche Konfliktstellen führbar. Außerdem liegen zahlreiche Ziele in der Bahnhofstraße, so dass ihre Nutzung teilweise auch nicht vermeidbar ist. Künftig wird sie noch wichtiger: Es sollen Radwege geradeaus bis zur Anschlussstelle Wehrheim-Süd, zur Saalburg hoch und weiter nach Bad Homburg gebaut werden. Damit wird sie zur wichtigen Radverbindung für die Anbindung vom Usinger Land in das Rhein-Main-Gebiet.

Die Bahnhofstraße soll umgestaltet werden. Damit soll auch eine Verringerung der Durchfahrgeschwindigkeiten erreicht werden. Wann das kommen kann, ist angesichts der Wehrheimer Finanzlage derzeit nicht zu beantworten - wohl eher später als früher.

Für den Radverkehr weist die Bahnhofstraße nicht nur keinerlei Führungsformen auf, sie ist auch denkbar ungünstig ausgeführt. Es gilt Tempo 50, es gibt alternierende Längsparkplätze mit dem erhöhten Dooring-Risiko für Radfahrer/-innen. Ein Problem ist dabei auch die enorme Breite der Fahrbahn, die oft genug gefährliche Überholmanöver zulässt und daher eher etwas für im Verkehrsgeschehen erfahrende Radler/-innen ist.

Ein Abschnitt der Bahnhofstraße wurde im Oktober 2021 grundhaft saniert: Der Abschnitt Bahnhof - Gerhard-Hauptmann-Straße (südlicher Abschnitt) - selbstverständlich ohne Radverkehrsanlagen. Diese Nachricht bezieht sich nur auf den kürzlich sanierten Südabschnitt.
ADFC-HE-HT-UL-sp, 2021-11-07

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